Karte: Wasserspeichervermögen Waldböden

Verantwortlich für Geodaten

Amt für Landschaft und Natur
Fachstelle Bodenschutz
Reto Mani
Walcheplatz 2
8090 Zürich

Tel: +41 43 259 32 78
Tel direkt: +41 43 259 31 98
E-Mail: reto.mani@bd.zh.ch
www: https://www.zh.ch/de/planen-bauen/bauvorschriften/bodenschutz.html

Informationen
Nr
2867
Nr
2867
Bezeichnung
Wasserspeichervermögen Waldböden
Bezeichnung
Wasserspeichervermögen Waldböden
Beschreibung
Die Eigenschaft des Bodens Wasser speichern zu können, ist für die Wasserversorgung der Pflanzen von Bedeutung. Der Wasservorratsindikator (WVI) gibt einen Anhaltspunkt, wie viel Wasser der entsprechende Waldboden speichern kann und wie lange dieser Vorrat in Trockenphasen ausreicht. Angegeben wird jeweils eine Klasse von 1 (trockenheitsanfälligste Böden) bis 9 (Böden mit der besten Wasserversorgung). Der WVI basiert auf den vorhanden Bodenschichten und deren physikalischen Eigenschaften. Aufgrund der Schichtmächtigkeiten, dem Steingehalt (Skelett) und der Körnung des Bodens wird das Wasserangebot des Bodens abgeschätzt. Dabei wer-den drei Anteile des pflanzenverfügbaren Wassers unterschieden, welche unter-schiedlich leicht verfügbar sind und daher auch unterschiedlich schnell aufgezehrt werden. Für den WVI wird schliesslich die Dauer (in Tagen) geschätzt und klassiert, für die das Wasserangebot nach vollständiger Auffüllung des Speichers reicht. Für grund- oder hangwassergeprägte Böden (Wasserhaushaltsgruppen s-z) wird immer die höchste Klasse 9 angenommen, da hier mit einem kontinuierlichen Wassernachschub gerechnet werden kann . Die Methodik zur Berechnung des WVI wurde im Rahmen des Pilotprojektes «Bodengestützte Baumartenwahl» (Borer et al. 2022) erarbeitet. Der WVI widerspiegelt das Wasserangebot des Bodens und kann für die Baumartenwahl der Trockenheitsempfindlichkeit der Baumarten (Wassernachfrage) gegenübergestellt werden.
Beschreibung
Die Eigenschaft des Bodens Wasser speichern zu können, ist für die Wasserversorgung der Pflanzen von Bedeutung. Der Wasservorratsindikator (WVI) gibt einen Anhaltspunkt, wie viel Wasser der entsprechende Waldboden speichern kann und wie lange dieser Vorrat in Trockenphasen ausreicht. Angegeben wird jeweils eine Klasse von 1 (trockenheitsanfälligste Böden) bis 9 (Böden mit der besten Wasserversorgung). Der WVI basiert auf den vorhanden Bodenschichten und deren physikalischen Eigenschaften. Aufgrund der Schichtmächtigkeiten, dem Steingehalt (Skelett) und der Körnung des Bodens wird das Wasserangebot des Bodens abgeschätzt. Dabei wer-den drei Anteile des pflanzenverfügbaren Wassers unterschieden, welche unter-schiedlich leicht verfügbar sind und daher auch unterschiedlich schnell aufgezehrt werden. Für den WVI wird schliesslich die Dauer (in Tagen) geschätzt und klassiert, für die das Wasserangebot nach vollständiger Auffüllung des Speichers reicht. Für grund- oder hangwassergeprägte Böden (Wasserhaushaltsgruppen s-z) wird immer die höchste Klasse 9 angenommen, da hier mit einem kontinuierlichen Wassernachschub gerechnet werden kann . Die Methodik zur Berechnung des WVI wurde im Rahmen des Pilotprojektes «Bodengestützte Baumartenwahl» (Borer et al. 2022) erarbeitet. Der WVI widerspiegelt das Wasserangebot des Bodens und kann für die Baumartenwahl der Trockenheitsempfindlichkeit der Baumarten (Wassernachfrage) gegenübergestellt werden.
Geometadaten letzte Änderung
12.12.2023
Geometadaten letzte Änderung
12.12.2023
Kartentyp
GB3
Kartentyp
GB3
Verwendete Geodatendaten

4409 Bodenkartierung der Waldflächen (Teilgebiet)

Bodenkundliche Aufnahmen zur qualitativen Beschaffenheit der Waldböden mit Fokus auf Gebiete mit starker Bodenversauerung. Erhebungen 2013-2022 (Teilgebiet der gesamten Waldfläche)

4649 Wasservorratsindikator Waldböden

Vorrat an pflanzenverfügbarem Wasser (in Tagen) nach Sättigung des Bodens